Dienstag, 25. Juni 2013

Agatha Christie - Ruhe unsanft

Ruhe unsanft
(253 Seiten)

Mein erster Miss Marple! Und das völlig unbeabsichtigt :-)
Nach "Mord im Orientexpress" hatte ich eigentlich vor, einen Agatha Christie - Krimi zu lesen, der weder zu der Hercule Poirot -, noch zu der Miss Marple - Reihe gehört.

Die frisch verheiratete Gwenda Reed reist alleine nach England, um dort für sich und ihren Ehemann Giles ein nettes Häuschen zu erwerben. Schon bald findet sie in Dillmouth ihr Haus: Hillside!
Doch der Schein trügt! Wie ein böser Schatten schwebt ein längst vergangenes Verbrechen über Gwenda und dem Haus.
Und da taucht plötzlich (für mich völlig unerwartet) "Tante Jane" auf. (Wenigstens war ich geistesgegenwärtig genug, diese sofort als Miss Jane Marple zu erkennen.)

Wieder und wieder frage ich mich seitdem, wie es passieren konnte, dass ich bisher noch keinen Agatha Christie - Krimi gelesen habe. Da habe ich echt was verpasst! Auch "Ruhe unsanft" war wieder ein außerordentlich lesenswerter Krimi (nicht, dass ich etwas anderes erwartet hätte), der Lust auf mehr macht!

Zu meiner großen Freude war ich dem Täter dieses Mal übrigens ziemlich schnell auf der Spur! Zwar war es bei mir eher eine Gefühlssache und nicht, wie bei Miss Marple, das Zusammenfügen von versteckten Hinweisen, aber was soll's?! Ich freue mich auch über die kleinen Erfolge des Lebens!

Der nächste Agatha Christie - Roman liegt schon bereit und wartet nur darauf, von mir verschlungen zu werden! Wie schon gesagt, ich habe da noch einiges nachzuholen!

Thomas Jeier - Die Reise zum Ende des Regenbogens


(270 Seiten)


Nanu! Wie ist dieses Buch denn dazwischen gerutscht? Ich dachte eigentlich, es wäre vorbei mit den Büchern, an die ich mich überhaupt gar nicht erinnern kann.

Wieder einmal sagt mir weder Titel, Cover, noch Inhaltsangabe etwas. Wenigstens hört es sich gut an, so dass ich mir schon vorstellen kann, warum ich es mir ausgeliehen habe (ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass es sich um ein Büchereibuch handelte, da es nicht bei mir zu Hause rumliegt).
Piraten, kriegerische Indios, Sklavenjäger! Das hört sich doch ein bisschen nach den beiden Abenteuerromanen „Prinz Faisals Ring“ und „Die Insel des vollkommenen Glücks“ an.
Anna muss mit ihrem Vater aus Frankfurt fliehen, da sie dort als Hexe gejagt wird. Sie wollen nach Amerika, doch werden sie schon auf dem Weg zum Hafen getrennt. Ein Unglück jagt das nächste und Anna befindet sich immer wieder in einer neuen, scheinbar ausweglosen Situation.
Auf ihrem langen verschlungenen Weg trifft sie auf Nick, der ihr immer mal wieder zur Seite steht!
Viel mehr könnte ich gar nicht verraten, selbst, wenn ich’s wollte, da ich ja selber nichts mehr weiß.
Von daher belasse ich es jetzt auch dabei und wende mich dem nächsten Buch zu!

Montag, 24. Juni 2013

Stephen Elboz - Der Sohn des Zauberers

Der Sohn des Zauberers
(256 Seiten)


Wie schön!! Das ist doch mal ein Buch, an das ich mich besonders gerne zurück erinnere!
 
In dem ersten Band dieser Reihe muss Nick Stixby (Sohn des Hofzauberers und selbst ebenfalls Zauberer) es mit dem unheimlichen Wissenschaftler Stafford Sparks aufnehmen, um seinen besten Freund Henry (zufällig der Enkel der Königin Viktoria) zu retten.
Blöderweise wurde Henry nämlich während eines nächtlichen Streifzuges durch den königlichen Zoo von einem Werwolf gebissen und schwebt jetzt in Lebensgefahr.
Die Schuld daran wird natürlich Nick in die Schuhe geschoben. Wie kann man nur den Enkel der Königin in so eine Gefahr bringen??
 
So kann es nicht weitergehen… Als Erziehungsmaßnahme wird Nick zu seiner Tante Pearl und ihren sechs Wasserspeiern auf den Turm der St. Pauls Kathedral geschickt! Einer der Wasserspeier, Balthasar, wird auch noch zu Nicks persönlichem Wächter abgestellt… Na, das kann ja was werden!
 
Ein super Fantasy-Roman für Einsteiger und Fortgeschrittene! Fliegende Teppiche, böse Bösewichte und jede Menge Abenteuer mit anderen jungen Zauberern!
 
Und natürlich die Wasserspeier!!! Wenn es nach mir ginge, kämen in jedem Fantasy-Roman Wasserspeier vor! Ich glaube, sie sind sogar meine Lieblings-Fabelwesen!
Spätestens nach der Bartimäus-Trilogie von Jonathan Stroud war es um mich geschehen ;-)
Nicht zu vergessen die drei Wasserspeier Victor, Hugo und Laverne aus dem Disney-Film „Der Glöckner von Notre Dame". Ohne sie wäre der Film doch nur halb so lustig!
 
Jedenfalls kann ich „Der Sohn des Zauberers“ nur wärmstens empfehlen! Hier stimmt eigentlich alles!

Philip Pullman - Ich war eine Ratte

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(224 Seiten)


Was für eine Enttäuschung.
Ich hatte mich so darauf gefreut nach der Trilogie „His Dark Materials“ („Der Goldene Kompass“, „Das magische Messer“, „Das Bernstein-Teleskop“) ein weiteres Buch von Philip Pullman zu lesen!
Tja, diesen Fehler habe ich noch des Öfteren gemacht… Vor allem bei den Fantasy-Reihen, die mir besonders gut gefallen haben, gehe ich immer wieder automatisch davon aus, dass alle Bücher dieses Autors super sein müssen! Tja, leider ist dem nicht immer so…
Hier war die Enttäuschung besonders groß, da ich „His Dark Materials“ wirklich geliebt habe und entsprechende Erwartungen hatte.
 
Ich war eine Ratte. Nicht besonders ansprechender Titel, wenn ihr mich fragt. Aber ich bin ja auch voreingenommen, da ich schon weiß, dass das Buch blöd ist (zumindest in meinen Augen).
 
„Ein namenloser Junge steht eines Abends vor der Tür des Ehepaars Bob und Joan. Die beiden sind kinderlos und nehmen den kleinen Jungen, verdreckt und hungrig wie er ist, in ihr Haus auf. Sie geben ihm den Namen Roger, etwas zu Essen und ein Bett. Alles, was Roger zu seiner Vergangenheit sagt: Ich war eine Ratte.
 
Mit dem Jungen stimmt etwas nicht.“
 
Entführung, ein Schausteller, Flucht in die Kanalisation, Hetzjagd durch die Stadt und zu guter Letzt noch eine Prinzessin. Hört sich eigentlich gar nicht so schlecht an! Aber irgendwie fehlt dem Ganzen etwas. Würde es sich hier um eine Suppe handeln, könnte man z.B. mir etwas Maggi nachhelfen! Aber es ist ja keine Suppe. Eine nachträgliche Rettung fällt also weg…

Freitag, 21. Juni 2013

Sissi Flegel - Liebe, Sand und Seidenschleier


(174 Seiten)

Hier hätten wir einen typischen Fall von „Wie kann man nur so doof sein?“. Ich kann mich heute noch über mich selbst ärgern, wenn ich das hier sehe…
Vier Bücher hat Sissi Flegel über Mimi geschrieben, und da wäre es nicht so verkehrt, diese auch in der richtigen Reihenfolge zu lesen! Aber was mache ich?!? Ich fange einfach mal hinten an und lese den letzten Band als erstes… Schön blöd.
Hier einmal die richtige Reihenfolge:
  1. Kanu, Küsse, Kanada
  2. Liebe, Mails und Jadeperlen
  3. Liebe, List und Andenzauber
  4. Liebe, Sand und Seidenschleier
Durch die Aufzeichnungen in meinem BücherBuch kann ich nicht abstreiten, dass ich sie in der Reihenfolge 4, 3, 1, 2 gelesen habe.
Naja, so schlimm wird es nun auch wieder nicht gewesen sein. Die einzelnen Geschichten hängen zwar schon zusammen, aber an sich sind sie ja abgeschlossen.
Dieses Mal ist Mimi zwei Wochen lang mit Carlos in Marokko unterwegs. Da es sich um ein echtes „Freche Mädchen – freche Bücher – Buch“ handelt, wird aus den zwei Wochen Abenteuer-Pärchen-Urlaub natürlich das reinste Gefühlschaos! Dafür sorgt nicht nur Wanda, die sich an Carlos ranmacht, sondern auch der Mädchenschwarm Wolfi, der Mimi nur allzu gerne trösten würde.
Ein super Freche Mädchen – Buch! Doch auch diese Reihe hat es nicht auf Platz eins geschafft. Es heißt also abwarten und Tee trinken, was mein BücherBuch als nächstes so hergibt!
Hier noch ein kleiner Ausschnitt aus dem Buch, der mir Mimi ziemlich sympathisch macht:
„Zwei Meter von mir entfernt war ein Abfalleimer. Ich zielte und warf – daneben. Mist.“
Kenn ich irgendwoher!

Mittwoch, 19. Juni 2013

Brinx/Kömmerling - Stadt, Land, Liebe



(176 Seiten)


Annika ist todunglücklich. Nicht nur, dass sie mit ihren Eltern aufs Land zieht, sie muss auch noch ihre große Liebe Alex in der Stadt zurücklassen. Natürlich schwören sie sich ewige Liebe, aber ob das wohl so lange gut geht… ?
 
Auf dem Land ist es dann genauso wie sie es befürchtet hat: todlangweilig! In den Klassenzimmern werden Hausschuhe getragen. Mona, die erste neue Klassenkameradin die Annika trifft, ist direkt ein typisches Landei. Der Lateinlehrer ist alternativ und lustig und heißt auch noch Schmidt-Bürste („Schmidt schon immer, Bürste wie meine Frau“). Wie soll das bloß weiter gehen?!?
 
Aber es wäre kein echtes Freche Mädchen – freche Bücher – Buch, wenn nicht schon bald der erste Hoffnungschimmer am Horizont auftauchen würde! Die Liebe lauert eben auch auf dem Land hinter jeder Ecke!
 
Soweit ich weiß, ist „Stadt, Land, Liebe“ ein Einzelbuch, von dem es keine Fortsetzungen mehr gibt. Allzu traurig war ich darüber nicht. Das Buch war nicht schlecht, aber die meisten anderen der Freche Mädchen Reihe haben mir einfach besser gefallen.
 
Warum bekommen Lehrer eigentlich immer so komische Doppelnamen verpasst? Mir ist das letztens schon mal irgendwo aufgefallen, aber ich habe leider vergessen, wo. Bei Bibi Blocksberg kommt es z.B. auch vor. Ihre Mathelehrerin hat den wunderschönen Namen Frau Müller-Riebensehl erhalten!
So spontan fallen mir gleich zwei ehemalige Lehrer von mir ein, die auch so einen komischen Doppelnamen angenommen haben. Und einer davon hat es wirklich in sich! Vielleicht ist dieses Phänomen bei Lehrern tatsächlich weiter verbreitet als bei anderen Berufsgruppen?!
 
Vielleicht fallen mir in nächster Zeit ja noch ein paar schöne Doppelnamen in Büchern oder Filmen ein/auf, die dieses Lehrer-Phänomen bestärken!
 
Dann ist da noch die Sache mit den Hausschuhen. Ich selbst bin ja auch bekennendes Landkind, wenn auch nicht direkt vom Bauernhof, und das mit den Hausschuhen ist ja wohl überhaupt nicht typisch für uns! Zugegebenermaßen hatten wir im Kindergarten und in der Grundschule Hausschuhe für drinnen, aber nachher doch nicht mehr.
Ganz abgesehen davon, mag ich bunte Hausschuhe. Erst letzten Winter hatte ich noch Häschen Pantoffeln! Leider hat die Sohle nicht sehr lange überlebt… Jetzt erfreuen sie jeden Morgen den Nachbarshund, der zum Spazierengehen vorbeikommt!

Montag, 17. Juni 2013

Friedrich Dürrenmatt - Das Versprechen (Schule)


(160 Seiten)


Das erste in der Schule gelesene Buch, das in meinem BücherBuch steht!
 
Wie so viele in der Schule gelesene Bücher, habe ich auch dieses als nicht so besonders in Erinnerung behalten. In diesem Fall liegt das aber weniger an dem Buch selbst, sondern eher an meiner Einstellung zu Krimis und Thrillern, die psychisch an den Nerven zerren. Ich vertrage so etwas einfach nicht.
 
Eigentlich war „Das Versprechen“ für ein Schulbuch nämlich gar nicht schlecht, nur eben für mich persönlich vollkommen ungeeignet. Wenn ich mich recht dran erinnere, haben wir auch noch den Film dazu geguckt. Gesehen habe ich ihn auf jeden Fall, nur kann ich mir nicht vorstellen, dass ich ihn in meiner Freizeit freiwillig geguckt habe.
 
Ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel, wenn ich hier hauptsächlich wieder nur die Inhaltsangabe/den Klappentext angebe, aber ich habe einfach keine Lust, mich nochmal näher mit diesem Buch zu beschäftigen.
 
„Eigentlich sollte sich Kommissar Matthai, der auf der Höhe seiner Karriere angelangt ist, zum Flug nach Jordanien fertigmachen, um dort ein ehrenvolles Amt zu übernehmen. Da erreicht ihn ein Anruf aus Mägendorf, einem kleinen Ort bei Zürich. Ein ihm unbekannter Hausierer teilt ihm mit, er habe im Wald die Leiche eines grausam verstümmelten Mädchens gefunden. Obwohl Matthais Abflug kurz bevor steht, fährt er nach Mägendorf und verspricht den Eltern des Kindes nicht zu rasten, bis er den Täter entlarvt hat.“
 
Hier hört sich das gar nicht so spektakulär an, aber letztendlich werden da auch nur die ersten paar Seiten wiedergegeben. Das Versprechen, das Kommissar Matthai den Eltern des ermordeten Kindes gibt ist quasi erst der Anfang von seinem Ende…

Derek Landy - Skulduggery Pleasant - Das Groteskerium kehrt zurück




(335 Seiten)


Der zweite Teil der Reihe konnte mich schon eher überzeugen!
Die positiven Aspekte sind gleich geblieben und der Punkt, der mich im ersten Teil wirklich sehr gestört hat, ist wesentlich besser geworden.
So ist das rasante Tempo beibehalten worden und dadurch ist auch dieser Fall von Skulduggery Pleasant spannend zu lesen.
Stephanie hingegen ist mir nicht mehr so auf die Nerven gegangen. Sie ist ein Jahr älter geworden und nicht mehr ganz so überheblich. Nicht, dass eine weitere Verbesserung ihres Charakters jetzt nicht mehr wünschenswert wäre. Aber im Vergleich zum erstenTeil ist sie relativ erträglich.
Im Großen und Ganzen hat es mir also ganz gut gefallen und ich werde die weiteren Teile wohl auch noch lesen.
Wie bereits an anderer Stelle vermerkt, möchte ich bei Fortsetzungen nicht mehr besonders ausführlich auf das Buch eingehen. Darum belasse ich es nun dabei und melde mich beim dritten Teil wieder.

Neil Gaiman - Coraline, gefangen hinter dem Spiegel


(175 Seiten) 


Das ist eines der unheimlichsten Bücher, die ich je gelesen habe. Zumindest habe ich das damals so empfunden und könnte mir auch gut vorstellen, dass mir auch heute noch unwohl beim Lesen wäre… Da ich eher selten unheimliche Bücher lese, kann ich keine großartigen Vergleiche anstellen, aber ich fand’s echt gruselig.
 
Eine Parallelwelt, in der scheinbar alles besser ist, bunter, lustiger, netter.
Coraline ist hin und weg, als sie diese Welt hinter einer geheimen Tür entdeckt. Hier kann sie ihre langweiligen Eltern und ihr langweiliges neues Zuhause gegen liebevolle Eltern, die immer für sie Zeit haben und eine Welt voller Wunder und Geheimnisse eintauschen.
Doch bevor sie sich versieht, findet sie sich in einem Albtraum wieder: Ihre neue Mutter will sie ganz für sich und verlangt von Coraline, als Zeichen ihrer Liebe, sich Knöpfe als Augen annähen zu lassen. Von da an ist nichts mehr, wie es schien…
 
Ich kann nicht mehr genau sagen, was genau die Geschichte für mich so gruselig gemacht hat. Zugegebenermaßen bin ich auch ziemlich empfindlich, was so etwas betrifft. Aber ich hatte wirklich Albträume davon. Deswegen schreibe ich auch nicht sonderlich gerne über das Buch. Wenn es nach mir ginge, hätte ich schon wieder komplett vergessen, worum es in dem Buch geht. Aber es kommt ja nie so, wie man es gerne hätte… Damit ich es auch wirklich nicht vergesse, wurde das Ganze auch noch verfilmt.
Hinzu kommt dann noch meine eigene Blödheit. Ich habe mir den Film nämlich angeguckt. Nur wurde mir erst nach und nach klar, dass ich die Geschichte kenne und das Buch dazu irgendwann mal gelesen haben musste. Dank meinem BücherBuch konnte ich dann auch  nachvollziehen, welches es war und wann ich es gelesen hatte.
Jetzt fand ich den Film Gott sei Dank nicht ganz so gruselig wie das Buch (mag auch damit zusammenhängen, dass ich beim Gucken des Films älter war), aber meine Erinnerungen sind natürlich noch einmal aufgefrischt worden und das hätte ja nun nicht unbedingt sein müssen…
 
Aber man lernt ja aus seinen Fehlern und ich denke, dass ich in der Zwischenzeit wesentlich sicherer bei meiner Bücherauswahl bin. Heute hätte ich mir „Coraline, gefangen hinter dem Spiegel“ z.B. gar nicht mehr ausgesucht.
 

Samstag, 15. Juni 2013

Von A bis Z

A

B
Barron, T. A. - Das Geheimnis der Halami
Barron, T. A. - Das Baumkind
Brandes, Sophie - Kein bisschen cool 
Brinx/Kömmerling - Weiberalarm!
Brinx/Kömmerling - Stadt, Land, Liebe
Brinx/Kömmerling - Ein Paul zum Küssen
Beyerlein, Gabriele - Der Schatz von Atlantis 
Both, Sabine - Liebe geteilt durch zwei
Both, Sabine - Herzkribbeln im Gepäck
Brown, Rita Mae - Wie du mir, so ich dir

C
Capote, Truman - Frühstück bei Tiffany 
Clarke, Judith - Noch Normal?
Christie, Agatha - Mord im Orientexpress
Christie, Agatha - Ruhe unsanft 
Christie, Agatha - 16 Uhr 50 ab Paddington
Christie, Agatha - Alter schützt vor Scharfsinn nicht
Christie, Agatha - Alibi 
Agatha Christie - Ein Schritt ins Leere
Christie, Agatha - Tod in den Wolken
Christie, Agatha - Der Tod auf dem Nil
Christie, Agatha - Mord im Pfarrhaus
Carbin, Debbie - Ein Date für drei
Cashore, Kristin - Die Beschenkte #1
Cashore, Kristin - Die Flammende #2
Cashore, Kristin - Die Königliche #3
Clare, Cassandra - City of Lost Souls - Chroniken der Unterwelt #5

D
Donald, Angus - Der Barde 
Dietl, Erhard - Das Leben ist voll hart
Dürrenmatt, Friedrich - Das Versprechen (Schule) 

E
Engelmann, Karen - Das Stockholm Oktavo
Elboz, Stephen - Der Sohn des Zauberers  #1
Elboz, Stephen - Der Sohn des Zauberers im Kampf um Callalabasa #2

Ende, Michael - Jim Knopf findet's raus
Evers, Horst - Mein Leben als Suchmaschine

F 
Fülscher, Susanne - Fever
Fülscher, Susanne - Salut, Lilli!
Fülscher, Susanne - Wer anderen den Kopf verdreht...
Flegel, Sissi - Liebe, Sand und Seidenschleier 
Flegel, Sissi - Liebe, List und Andenzauber
Fenton, Kate - Stolz und Stachelbeeren
Frisch, Max - Biedermann und die Brandstifter (Schule)
Fleischhauer, Wolfram - Die Verschwörung der Engel
Funke, Cornelia - Kein Keks für Kobolde
Friedrich, Joachim - A manda und die Detektive
Friedrich, Joachim - B ella und der Poltergeist
Friedrich, Joachim - C ircus Barone und der Fluch des Papageis
Friedrich, Joachim - Gary und das singende Geisterkränzchen


G
Gaiman, Neil - Coraline, gefangen hinter dem Spiegel 
Gier, Kerstin - Rubinrot - Saphierblau - Smaragdgrün - Liebe geht durch alle Zeiten

H
Hopkins, Cathy - Beste Freundinnen - Izzie
Hopkins, Cathy - Beste Freundinnen - Charlie
Heldt, Dora - Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt
Harrison, Michelle - Elfenseele - Hinter dem Augenblick #1
Harrison, Michelle - Elfenseele - Zwischen den Nebeln  #2
Harrison, Michelle - Elfenseele - Jenseits der Ferne #3
Heitz, Markus - Oneiros - Tödlicher Fluch
Howells, Diane - Das grüne Glas
Hohlbein, Wolfgang u. Heike - Katzenwinter

I
Ibbotson, Eva - Das Geheimnis von Bahnsteig 13 
Ibbotson, Eva - Das Geheimnis der Hexen von Wellbridge 
Ibbotson, Eva - Das Geheimnis der sprechenden Tiere
Isau, Ralf - Pala und die seltsame Verflüchtigung der Worte

J
Jeier, Thomas - Die Reise zum Ende des Regenbogens

K
Keehn, Sally M. - Regina, schwarzer Vogel 
Kerr, P. B. - Die Kinder des Dschinn - Die Kristalle des Khan #7

L
Landy, Derek - Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand #1
Landy, Derek - Skulduggery Pleasant - Das Groteskerium kehrt zurück  #2
Landy, Derek - Skulduggery Pleasant - Die Diablerie bittet zum Sterben #3
Landy, Derek - Skulduggery Plaesant - Sabotage im Sanktuarium #4
Lewycka, Marina - Das Leben kleben

M
McCutchen, H. L. - Das Land der verlorenen Erinnerung 
Moriarty, Liane - Alles aus Liebe
Minte-König, Bianka - Herzgeflimmer
Minte-König, Bianka - SMS aus dem Jenseits
Minte-König, Bianka - Knutschverbot und Herzensdiebe
Minte-König, Bianka - Schulhof-Flirt und Laufstegträume
Meyer, Kai - Die Wellenläufer-Trilogie
McKillip, Patricia A. - Winterrose
Martinez, A. Lee - Gott im Unglück
Mendl, Thomas - Im Land der Stundendiebe
Marzi, Christoph - Grimm

N
Nimmo, Jenny - Charlie Bone und das Geheimnis der sprechenden Bilder  #1
Nimmo, Jenny - Charlie Bone und die magische Zeitkugel  #2

O
O'Dell, Scott - Vogelmädchen 
O'Dell, Scott - Die Insel der blauen Delphine 

P
Palma, Félix J. - Die Landkarte der Zeit #1
Pullman, Philip - Ich war eine Ratte 
Pratchett, Terry - MacBest
Pratchett, Terry - Kleine freie Männer
Pratchett, Terry - Ein Hut voller Sterne
Pratchett, Terry - Pyramiden
Pratchett, Terry - Wachen! Wachen!
Pratchett, Terry - Alles Sense!
Pruetz, Sigurd - FalScH geDAcHT

Q

R
Reuter, Bjarne - Prinz Faisals Ring 

S
Shaw, Ali - Das Mädchen mit den gläsernen Füßen 
Scott, Michael - Der unsterbliche Alchemyst - Die Geheimnisse des Nicholas Flamel #1
Scott, Michael - Der dunkle Magier - Die Geheimnisse des Nicholas Flamel #2
Scott, Michael - Die mächtige Zauberin - Die Geheimnisse des Nicholas Flamel  #3
Scott, Michael - Der unheimliche Geisterrufer - Die Geheimnisse des Nicholas Flamel #4
Scott, Michael - Der schwarze Hexenmeister - Die Geheimnisse des Nicholas Flamel #5
Sewald, Wolfgang - Die Reise zum Zauberberg
Saunders, Kate - Liebe macht lustig
Schweikert, Ulrike - Die Seele der Nacht
Singer, Nicky - Norbert Nobody oder Das Versprechen
Stroud, Jonathan - Bartimäus - Der Ring des Salomo #4 (bzw. -1)


T
Terhart, Franjo - Im Zeichen der Wölfin 

U
Ullrich, Hortense - 1000 Gründe sich nicht zu verlieben
Ullrich, Hortense - Doppelt geküsst hält besser
Ullrich, Hortense - Unverhofft liebt oft
Unbekannt - Dunkel war`s, der Mond schien helle

V
verschiedene Autoren - Sommer, Sonne, Ferienliebe




W
Waluszek, Christian - Die Insel des vollkommenen Glücks 

X

Y

Z
Zimmermann, Irene - Liebe, Gips und Gänseblümchen
Zimmermann + Zimmermann - Maths, Stress + a Lovesick Heart
Zanger, de Jan - Dann eben mit Gewalt (Schule)

Jenny Nimmo - Charlie Bone und die magische Zeitkugel

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(352 Seiten)

Auch der zweite Teil überzeugt in jeder nur erdenklichen Hinsicht!

Obwohl es schon ein bisschen her war, dass ich den ersten Teil, "Charlie Bone und das Geheimnis der sprechenden Bilder", gelesen hatte, war es kein Problem sich in der Geschichte zurechtzufinden. Man kommt sofort wieder rein und wird vom ersten Kapitel an mitgerissen!

Unheimliche Dinge gehen an der Bloor-Akademie vor, Charlie Bones Schule, die er als sonderbegabter Schüler besucht.

Mehr möchte ich inhaltlich nicht verraten (und damit verrate ich auch nicht viel, denn diesen Satz könnte ich zu jedem Band schreiben). Es ist schwierig über eine Fortsetzung zu schreiben, wenn man im Hinterkopf hat, dass viele die ersten Bände noch nicht gelesen haben.
Ich habe mich also dazu entschieden in diesen Fällen hauptsächlich auf den jeweils ersten Band zu verweisen. In diesem Fall findet man meinen Eintrag unter den Sternschnuppen oder indem man einfach der nachfolgenden Verlinkung folgt: Charlie Bone und das Geheimnis der sprechenden Bilder

Hier möchte ich aber noch einmal die Gelegenheit nutzen, diese Reihe jedem ans Herz zu legen, der sie noch nicht kennt und sich auch nur das kleinste Bisschen für Fantasy-Romane interessiert!!

Freitag, 14. Juni 2013

Eva Ibbotson - Das Geheimnis der Hexen von Wellbridge

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(224 Seiten)

Endlich mal wieder ein Eva Ibbotson - Buch!!!
Es war genauso toll, wie die letzten! Momentan, also kurz nach dem Auslesen, neige ich ja dazu es sogar noch schöner zu finden als die anderen. Aber so ist das ja immer, das Buch, das man gerade liest/gelesen hat schwirrt einem noch im Kopf herum und scheint von daher noch toller zu sein, als alle anderen.
Welches ich bisher wirklich am besten fand, kann ich wirklich nicht sagen. Sie waren alle schön!

"Wenn sich zwei Menschen streiten, ist das nicht sehr erfreulich, streiten sich aber zwei Hexen, ist es eine Katastrophe."
Nach 30 Jahren Ausbildung kommt es zu so einem Streit zwischen Hecky, der Tierhexe und ihrer besten Freundin Dora, der Steinhexe.
Die eine kann Dinge und Lebewesen in Tiere verwandeln, die andere in Steine. Natürlich wollen sie damit eigentlich nur Gutes tun und die Welt etwas netter machen.
 Bei einem ihrer versuche, die Welt etwas besser zu machen, lernt Hecky Daniel kennen, der ihr von da an immer zur Seite steht!

Eine tolle Geschichte, in der viele schrullige Personen vorkommen, die Eva Ibbotson liebevoll in Szene zu setzen weiß! Da wäre z. B. Boris, der Technikzauberer, der einen Heißluftballon konstruieren will, der nur von der heißen Luft aus den Reden der Politiker angetrieben wird!
Auf so eine Idee muss man erst mal kommen! Und dieses Buch ist voll mit solchen wundersamen Ideen!

Immer wieder schön!

Eva Ibbotson - Das Geheimnis von Bahnsteig 13

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(224 Seiten)


Wie es der Zufall so will, lese ich gerade ein weiteres Buch von Eva Ibbotson! Das Geheimnis der Hexen von Wellbridge.
Für mich stehen ihre Kinder- und Jugendbücher auf Augenhöhe mit denen von Michael Ende und Cornelia Funke! Und das will schon was heißen!
 
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll?! Egal was ich schreibe, es kann diesem wunderschönen Buch nicht gerecht werden!!
Am besten mit dem Bahnsteig 13. Nach Wikipedia „erfand sie den geheimen Bahnsteig im Londoner Bahnhof Kings Cross, den Joanne K. Rowling in ihren Harry-Potter-Romanen aufgriff.“ Muss ich noch mehr sagen, oder reicht das schon aus, um einen Eindruck davon zu geben, wie zauberhaft dieses Buch ist?!?
 
Die vier Personen auf dem Cover (jawohl, vier, das Auge gehört durchaus auch zu einer Person) sind auf einer Rettungsmission. Sie müssen sich beeilen, denn die geheime Tür des Gügels (am Bahnsteig 13 von King’s Cross), durch die sie gekommen sind, ist nur alle neun Jahre für genau neun Tage geöffnet.
Bei der letzten Öffnung, also vor genau neun Jahren, wurde der kleine Königssohn der Welt, die hinter dem Gügel liegt, entführt.
So, viel mehr gibt die Inhaltsangabe auch nicht her, also will ich es mal dabei belassen.
 
Egal wie alt ihr seid: Lest diese Bücher!!!
 
Das Hörbuch dazu (gelesen von Sandra Schwittau) ist übrigens auch nicht zu verachten ;-)

Wolfgang Sewald - Die Reise zum Zauberberg

http://images.booklooker.de/isbn/9783426612491/Sewald%2BDie-Reise-zum-Zauberberg.jpg
(240 Seiten)


Eine fantastische Geschichte, an die ich mich leider nicht mehr erinnern kann.
So wage, meine ich jedoch noch zu wissen, dass ich mehr von dem Buch erwartet habe und dass ich nachher etwas enttäuscht war.
Wenn ich ein Buch wirklich geliebt habe, weiß ich das eigentlich meistens noch.
Vielleicht vertue ich mich aber auch und es war ein sehr schönes Buch.
 
Damit hier zumindest ein bisschen mehr steht, als das ich eigentlich nichts weiß, möchte ich wenigstens eine Inhaltsangabe wiedergeben:
 
„Ein Märchen für Menschen, in denen das Kind noch lebt, und die an das Schönste im Leben glauben: die Liebe.
Alles beginnt für die sechzehnjährige Mona mit einem Niesen - doch das kommt nicht etwa von einem ihrer Klassenkameraden, sondern von der kleinen Fee Mondlicht, die sich in der großen, weiten Welt verirrt hat..... Gemeinsam mit ihrer neuen Freundin bricht Mona auf, und entdeckt dabei ein wundersames Land, in denen Wesen leben, von denen sie bisher zu träumen wagte...“
 
Hört sich doch eigentlich ganz schön an! Ich würde auch gerne mal einer Fee begegnen…

Jenny Nimmo - Charlie Bone und das Geheimnis der sprechenden Bilder


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(358 Seiten)

Charlie Bone gehört zu meiner Lieblingsbücherreihe überhaupt! Ich liebe diese Bücher einfach!
Vielleicht, weil ich sie über Jahre hinweg gelesen habe.
Als ich den ersten Band zu Weihnachten bekommen habe, gab es die anderen noch gar nicht (evtl. schon den Zweiten). Also hieß es warten...
Den letzten Band habe ich erst 2010 lesen können.
Seitdem nehme ich mir immer wieder vor, sie alle noch einmal, dieses Mal am Stück, zu lesen.

Neben dem ersten besitze ich nur noch den dritten Band (da bin ich wohl besonders ungeduldig gewesen und musste ihn so schnell wie nur möglich lesen). Die anderen hatte ich aus der Bücherei (woher auch sonst).
Mal sehen, ob ich sie mir irgendwann mal schenken lasse; nur Band 1 und 3 im Bücherregal stehen zu haben, sieht schon etwas merkwürdig aus. Zumindest in meinen Augen, andern fällt es wohl nicht zwingend auf.

Charlie Bone wäre eigentlich ein ganz normaler Junge, wenn da nicht die Sache mit den sprechenden Bildern wäre. Sie sprechen nicht nur zu ihm, er kann auch in ihre Welt eintauchen. Begeistert ist er davon allerdings nicht besonders, umso weniger, als seine drei (nicht besonders netten) Tanten seine neue Begabung entdecken und ganz und gar aus dem Häuschen sind. Das ist ihm erst recht nicht geheuer.

Hier ist ziemlich schnell klar, wer zu den Guten und wer zu den Bösen gehört. Dafür wachsen einem die Guten aber auch genauso schnell ans Herz!
Ich bin schon ein bisschen traurig, dass die Reihe nun abgeschlossen ist :-(

Jenny Nimmo hält sich nicht viel mit Vorgeplänkel auf, es geht sofort los. Und es hört erst wieder auf, wenn man die letzte Seite umgeblättert hat!

Ich mag das Cover sehr, sehr gerne, ich liebe die Personen, ich liebe den Schreibstil! Ich wünschte, ich hätte sie noch nicht gelesen, dann hätte ich alles noch vor mir!!!

P.S.: Früher habe ich von meinem Onkel jedes Jahr zu Weihnachten ein Buch geschenkt bekommen. Auf dieses Geschenk habe ich mich immer besonders gefreut! Mindestens zwei von diesen Büchern fallen mir spontan ein; dann werde ich wohl meine Sternschnuppen um zwei weitere Bücher erweitern können!



Donnerstag, 13. Juni 2013

Liane Moriarty - Alles aus Liebe

http://2.bp.blogspot.com/-pP9DZ06C4p4/UFNjEATiudI/AAAAAAAAN-I/Xm42uadBIG8/s1600/Alles%2Baus%2BLiebe.jpg
(494 Seiten)

Wenn ich nicht schon drei Bücher von Liane Moriarty gelesen hätte, dann wäre meine Wahl wahrscheinlich nicht gerade auf  dieses Buch gefallen. Titel und Cover versprechen nichts Besonderes und sprechen mich auch nicht unbedingt an.
Der Originaltitel hingegen hört sich doch viel interessanter an: "The Hypnotist's Love Story".
Da greift man doch viel eher nach dem Buch.

Aber Gott sei Dank, habe ich mich auf meine Intuition verlassen und auch das vierte Buch der Autorin gelesen!
Ich vergleiche ihre Romane immer gerne mit denen von Marian Keyes. Beide Autorinnen vereinen in ihren Romanen meist eine Liebesgeschichte mit ernsthaften Themen. Dadurch besteht nicht die Gefahr, vor lauter Kitsch verrückt zu werden. (Ab und zu darf es ja ruhig mal ein kitschiger Liebesroman sein, aber wirklich nur ab und zu.)

"Alles aus Liebe" beschäftigt sich gleich mit zwei Problemen.
Ellen ist 35, Hypnotherapeutin und frisch verliebt! Alles könnte wunderbar sein, wären da nicht die letzten beiden Frauen aus Patricks Leben. Seine verstorbene Ehefrau Colleen scheint als perfekte "Konkurrentin" über allem zu schweben. Und dann ist da noch Saskia, Patricks Exfreundin. Diese hat die Trennung nach drei Jahren immer noch nicht richtig überwunden und erweist sich als hartnäckige Stalkerin.

Meist ist der Roman aus Ellens Perspektive geschrieben, doch zwischendurch erfährt man immer wieder was Saskia gerade so macht. So lernt man Saskia als "kranke" Stalkerin, aber auch als verzweifelten, verletzten Menschen kennen.

Was mich an dem Buch besonders fasziniert hat, war der Beruf von Ellen: Hypnotherapeutin. Wieso erfährt man von den wirklich interessanten Berufen immer erst, wenn es zu spät ist?! Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass das etwas für mich gewesen wäre. Im Laufe der Geschichte nimmt man als Zuschauer an den verschiedensten Sitzungen teil. Mir gefallen die Gleichnisse, die benutzt werden, um die Probleme der Leute zu verringern. Warum sollte so etwas nicht funktionieren? Für mich wäre es auf jeden Fall eine Möglichkeit, wenn man mit herkömmlichen Mitteln keine Lösung herbeiführen kann.


Vor jedem Kapitel wird ein kleiner Text gesetzt, der mit den verschiedenen Personen im Buch zusammenhängt.  So ist der Beginn von Kapitel 23 es meiner Meinung nach Wert, hier einmal aufgeführt zu werden!

"Schokolade geht immer!
Ellens Patentante Pip

Die Frauenstimmenrechtlerinnen haben nicht gehungert, um den Frauen das Stimmrecht zu erkämpfen, nur damit ihr Mädels euch für einen Mann schlank hungert!
Ellens Patentante Mel"

Alles in allem war es wieder ein wunderschöner Liane Moriarty - Roman, den ich jedem ans Herz legen möchte (naja, zumindest meinen weiblichen Lesern)!

Agatha Christie - Mord im Orientexpress

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(207 Seiten)

Oh man. Ich bin immer noch hin und weg! Ich wusste ja, dass er gut sein würde, aber so gut!! Ein wahres Meisterwerk!

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es tatsächlich mein erster Agatha Christie - Roman war.
Bisher fehlte mir einfach die Entschlossenheit. Ich konnte mich einfach nie entscheiden, mit welchem ich anfangen soll. Es gibt ja so viele. Also habe ich immer einfach etwas ganz anderes ausgeliehen. Außerdem hatte ich die Befürchtung, dass eine gewisse Gefahr von diesen Büchern ausgehen könnte... Wie recht ich doch hatte. Jetzt ist es zu spät. Ich bin dabei, süchtig danach zu werden!

Drei weitere liegen (bisher) noch auf der Fensterbank!

Doch da sind ja noch die ganzen anderen "nicht"-Agatha-Christie-Bücher! Was jetzt?!

Die Auswahl der Romane wurde mir übrigens abgenommen, Bianca hat das für mich übernommen und mir einfach welche mitgebracht!

Mord im Orientexpress war mir zugegebenermaßen nicht unbekannt. Schon der Film hat mich in seinen Bann gezogen!

 
Wobei mir persönlich  Peter Ustinov als Hercule Poirot viel besser gefällt als Albert Finney.
Beim Lesen war ich überrascht, wie genau die Geschichte im Film übernommen wurde. Beinahe wortwörtlich (zumindest kam es mir so vor). Vielleicht macht das gerade den Charme der Filme aus.

Wenn ich mich hier und jetzt entscheiden müsste, wen ich als Detektiv lieber mag, Hercule Poirot oder Miss Marple, würde ich wahrscheinlich vor Verzweiflung tot umkippen. Ich weiß es einfach nicht. Beide haben ihre eigene liebenswürdige, verschrobene Art, für die man sie einfach lieben muss. 

Einen meiner Degus habe ich nach Hercule Poirot benannt, ich denke, daran kann man erkennen, was für einen Eindruck er auf mich gemacht hat :-)

Es ist wirklich faszinierend, wie Agatha Christie es geschafft hat einen so komplexen Fall aufzubauen, ohne dass man das Interesse daran verliert (und den Überblick nicht komplett).

Ich werde noch verrückt, ich will jetzt sofort das Nächste lesen!!!


Derek Landy - Skulduggery Pleasant - Der Gentleman mit der Feuerhand


 Skulduggery Pleasnat - Der Gentleman mit der Fewuerhand 1
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
(354 Seiten)
 
Zack! Zack! Zack!
Kampf, Lebensgefahr, wieder Kampf, Flucht, kurze Verschnaufpause, Überfall, Kampf.
 
Da soll nochmal einer sagen Bücher seien langweilig. Hier ist von Langeweile bestimmt keine Spur. Eine rasante Szene jagt die nächste. Wenn gerade mal nicht gekämpft wird, wird garantiert ein neues Geheimnis gelüftet.
-> Das Cover verspricht also nicht zu viel: Aktion ist angesagt!
 
Der erste Auftritt von Skulduggery Pleasant ist noch recht unspektakulär. Mit hochgeschlossenem Mantel, Hut und Sonnenbrille taucht er bei einer Beerdigungsfeier auf. Um sein Outfit abzurunden, trägt er außerdem noch eine blonde Lockenperücke. Er sieht also etwas merkwürdig aus, doch ist noch nicht zu erkennen, was er wirklich ist: Ein lebendes Skelett. Um genau zu sein: Ein lebendes Skelett, das zaubern kann und ein berühmter Detektiv in seiner Welt ist.
 
Ich muss zugeben, dass das Cover mir überhaupt nicht gefällt. Das ist wahrscheinlich auch mit ein Grund, warum ich mir das Buch bisher nicht ausgeliehen habe. Dann ist der Schnitt beim ersten Band auch noch orange… Orange kann ich ja wirklich gar nicht leiden.
 
Außerdem mag ich den Namen „Skulduggery Pleasant“ nicht. Er ist mir zu kompliziert und hört sich doof an. Beim Lesen habe ich ihn immer einfach übersprungen, weil ich nicht weiß, wie genau ich ihn aussprechen soll.
Andererseits passt er wieder ganz gut, wenn man ihn übersetzt (was ich blöderweise erst im Nachhinein getan habe). Skulduggery bedeutet nichts anderes als „die Betrügerei“, „die Gemeinheit“. Pleasant das genaue Gegenteil: „angenehm“, „freundlich“, „liebenswürdig“. Ein freundlicher Betrüger! Das hat natürlich schon wieder was :-)
 
Die Geschichte an sich hat mir wirklich ganz gut gefallen und man konnte sie in einem durch lesen. Trotzdem gibt es einen Punkt, der mir fast alles kaputt macht… Stephanie. Das Mädchen, das an Skulduggeries Seite „kämpft“. Dieses 12-jährige Gör nervt einfach nur. Sie ist überheblich und verhält sich durchgehend unangemessen. (Wenn man sich dann auch noch in Erinnerung ruft, dass sie erst 12 sein soll…)
 
Es kommt ja öfters mal vor, dass Hauptpersonen sich nicht ganz so verhalten, wie man es von ihnen erwartet, aber meistens ist das nicht soo schlimm und man sieht es ihnen nach.
Bei Stephanie empfinde ich das nicht so. In Gedanken schreie ich die Leute in dem Buch die ganze Zeit an, dass sie ihr doch endlich mal eine Ohrfeige verpassen.
 
Ich war mir erst nicht sicher, ob ich die Reihe überhaupt weiter lesen soll, weil mich Stephanies Art zwischendurch echt auf die Palme bringt, aber ich habe mich dazu entschieden, Skulduggery Pleasant eine zweite Chance zu geben und auch den zweiten Teil zu lesen.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Michael Scott - Der unsterbliche Alchemyst - Die Geheimnisse des Nicholas Flamel

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(416 Seiten)

Ein würdiger Auftakt für eine Fantasy Reihe!

Wie der Titel schon sagt, dreht sich hier alles um den sagenumwobenen, unsterblichen Alchemysten Nicholas Flamel. Spätestens seit "Harry Potter und der Stein der Weisen" dürfte dieser Name jedem ein Begriff sein.

Als Nicholas und seiner Frau  Perenelle jedoch der "Codex" mit seiner Unsterblichkeitsrezeptur gestohlen wird, droht ihr langes Leben ein plötzliches Ende zu nehmen. Ihnen bleibt noch ziemlich genau ein Monat um das legendäre Zauberbuch zurück zu bekommen. Zusammen mit den Zwillingen Josh und Sophie setzen sie alles daran, nicht nur ihr Leben, sondern auch noch die Welt der Menschen zu retten!

Wo ich Harry Potter nun schon erwähnt habe, möchte ich dazu noch sagen, dass die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Bücher es wohl bei Weitem nicht mit ihm aufnehmen können. Doch welcher Fantasy-Roman kann das schon?! Wohl eher nicht so viele. Das soll aber nicht heißen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. es war eben nur kein 10 von 10 Punkte - Kandidat.

Die Spannung bricht eigentlich an keiner Stelle ab und die Personen sind mir äußerst sympathisch! Eine solide Geschichte mit fantastischen Zauberwesen.
Ich freu mich schon auf den nächsten Teil!
Allerdings kann ich nicht sagen, wann ich dazu kommen werde, da die Bücher momentan aus allen Richtungen zu mir fliegen. (Nicht, dass mich das stören würde :-) )
Eine volle Bücher-Fensterbank hat schon immer Glücksgefühle in mir ausgelöst!!!

Dienstag, 11. Juni 2013

Gabriele Beyerlein - Der Schatz von Atlantis

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(192 Seiten)


Dieses Buch habe ich mal nicht aus der Bücherei! Es ist mir von einer meiner besten Freundinnen wärmstens empfohlen worden und daraufhin habe ich es mir von ihr ausgeliehen.
Es hat sich wirklich gelohnt, dieser Empfehlung nachzugehen! Zum einen fand ich das Buch wirklich klasse und außerdem ist es immer schön, wenn man jemanden hat, mit dem man sich über das Buch unterhalten kann, weil er es auch gerade gelesen hat. Wenn man selbst derjenige ist, der es schon gelesen hat, muss man nur aufpassen, dass man sich nicht verplappert… Aber ich denke, meistens gelingt mir das ganz gut! Es kann nur sein, dass ich die lesenden Leute etwas nerve, weil ich andauernd wissen will, wo sie gerade sind und wie sie das Buch bisher finden!
Hier haben wir eine Mischung aus Abenteuer- und Fantasy-Roman. (Wobei, ist ein Fantasy-Roman nicht fast immer auch ein Abenteuer-Roman?)
Beim Spielen des Computerspiels „Der Schatz von Atlantis“ wird der 10-jährige Kai plötzlich in das Spiel hineingesogen und findet sich auf einem Marktplatz von Atlantis wieder! Jetzt muss er natürlich die Abenteuer, die er zuvor mit sicherem Abstand „erlebt“ hat, selbst bestehen.
Ihm zur Seite steht die Katzengöttin Bastet (war ja klar, dass ich das Buch gut fand, wenn eine Katze darin eine wichtige Rolle gespielt hat!) und die Geschwister Rhith und Aoja.
Mit ihnen muss er sich nicht nur gegen den gewalttätigen Waffenschmied Krk und den noch grausameren König von Atlantis durchsetzen, sondern auch gegen Drachen und anderes Ungetier! Und das, wo Kai nicht gerade der mutigste ist…

Scott O'Dell - Die Insel der blauen Delphine

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(192 Seiten)


Wie könnte ich Karana (bzw. Won-a-pa-lei) je vergessen, wo ich doch selbst einmal dieses Mädchen war!!


Zur Vereinfachung erscheint es mir hier sinnvoll, den Klappentext an den Anfang meines Eintrags zu setzen:
„Auf einer von Kormoranen und See-Elefanten bevölkerten und von Delphinen umspielten Insel ist ein Indianermädchen - als einzige ihres Stammes - der Vernichtung entgangen. Im täglichen Überlebenskampf wird es selbst immer mehr Teil der Natur und Freund der Tierwelt. Achtzehn Jahre abenteuerlichen Lebens vergehen, bis wieder ein menschliches Wort an das Ohr des Mädchens dringt...“
Wir haben das Buch damals in der Schule gelesen (schätzungsweise in der 6./7. Klasse), wie wahrscheinlich so viele andere Schulklassen auch.
In diesem besonderen Fall wurden jedoch nicht nur Personenbeschreibungen und Analysen geschrieben (analysiert man in der 6. Klasse überhaupt schon?), nein unsere Klasse hat ein ganz spezielles Projekt daraus gemacht! -> Ein selbstgeschriebenes Theaterstück! Um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, wurde das Ganze noch auf Englisch aufgeführt.
Wir haben also Wochen damit verbracht, zunächst in den Deutsch-, dann in den Englischstunden, das Buch in kleinen Gruppen kapitelweise in ein Skript zu verwandeln und in die englische Sprache (derer ich zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt Herr war…) zu übersetzen.
Damit die ganze Mühe nicht umsonst war, wurde das Stück letztendlich am Tag der offenen Tür aufgeführt.
Dafür mussten natürlich erst einmal die Rollen verteilt werden. Da ich schon immer gerne auf der Bühne stand und Won-a-pa-lei übersetzt „das Mädchen mit dem langen schwarzen Haar“ heißt, fand ich die Hauptrolle für mich eigentlich ganz passend (na gut, ich hatte lange braune Haare). Dass mein Englisch jetzt nicht unbedingt spitzenklasse war, war mir egal, im auswendig lernen war ich dafür ganz gut. Dass ich die Rolle dann bekommen habe, lag wohl am ehesten daran, dass es keine weitere Interessenten gab ;-) Und ob mein Englischlehrer damit so zufrieden war, wage ich einfach mal zu bezweifeln… :-)
Mir hat es jedenfalls super viel Spaß gemacht, das einsame Indianermädchen zu spielen! Am schönsten fand ich die Stelle, an der Karana sich mit einem weißen Mädchen, das eigentlich ihre Feindin sein sollte, anfreundet und die beiden irgendwie versuchen, sich zu verständigen! Es war ganz lustig, dass ich in der Rolle der Indianerin doch recht hellhäutig (man könnte auch sagen schneeweiß) war und das Mädchen, das das weiße Mädchen gespielt hat, vom Hauttyp her eher dunkler war :-)
Das Buch selbst habe ich sehr positiv in Erinnerung, was aber gut mit dem Theaterstück zusammenhängen kann.
Es ist natürlich immer schwer, eine Geschichte interessant zu gestalten, wenn es die meiste Zeit nur um eine einzige Person geht (man denke nur an die Meisterleistung von Tom Hanks in „Cast Away - Verschollen“! Das hätte wohl nicht jeder x-beliebige Schauspieler so hinbekommen.).
Aber mit „Die Insel der blauen Delphine“ hat Scott O’Dell dieses Hürde mit Bravour gemeistert!

Scott O'Dell - Vogelmädchen

Vogelmädchen - dtv junior, Lese-Abenteuer
(186 Seiten)


Nach „Regina, schwarzer Vogel“ ist das „Vogelmädchen“ das zweite Indianer-Buch in Kürze.
Doch leider weiß ich in diesem Fall nichts mehr über das Buch, auch nicht, wie es mir gefallen hat.
Der Inhaltsangabe nach hört es sich aber nach einem guten Buch an, das mich auch heute noch interessieren würde.
„Amerika 1804. Die beiden Amerikaner Lewis und Clark führen eine Expedition durch, vom Missouri quer durch den ganzen Kontinent bis zum Pazifik. Begleitet werden sie auf ihrem langen und gefährlichen Weg von der jungen Indianerin Sacagawea - Vogelmädchen - vom Stamm der Shoshone. Vogelmädchen, mit vierzehn Jahren bereits Mutter eines Babys, wird allen Teilnehmern eine unentbehrliche Stütze, weil sie die Wege durch die Wildnis kennt, viel über andere Indianerstämme weiß und nie - trotz aller Strapazen - den Mut verliert. Ihre Gefühle für Captain Clark jedoch vertraut sie keinem an...“
Von Scott O’Dell jedoch habe ich noch ein anderes Buch gelesen, das in meiner Erinnerung noch recht fest verankert ist!
Die Insel der Blauen Delphine“ steht allerdings nicht in meinem BücherBuch, sondern gehört zu meinen Sternschnuppen!

Brinx/Kömmerling - Weiberalarm!

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(141 Seiten)


Das zweite „Für Mädchen verboten“ – Buch, das einen Eintrag in mein BücherBuch geschafft hat, glänzt zugegebenermaßen nicht unbedingt wegen seiner besonderen Tiefe…

Drei Jungs, ein Anti-Weiber-Eid und ein Mädchen, das alles durcheinander bringt.
"Wir schwören, dass Weiber das Grauen sind, dass wir ihnen aus dem Weg gehen werden und verdammt sein sollen, wenn wir jemals anders denken!"
Woran erinnert mich das bloß?! :-)
Hatten „Die kleinen Superstrolche“ nicht genau die gleichen Probleme?! Auch ihr „Weiberhasser-Club“ war plötzlich in Gefahr, als sich Alfalfa in die bezaubernde Darla verliebt!
Die kleinen Superstrolche
Ich liebe die kleinen Superstrolche!!! Die sind ja alle soooo süß!!!
Ich weiß gar nicht, welche Szene ich am liebsten mag?!
Alfalfas und Darlas Candle-Light-Dinner im Clubhaus der „Weiberhasser“, das mit Katzenstreu auf den Sandwiches beginnt und in einem totalen Desaster endet?
Spankys und Alfalfas Auftritt als Ballerinas mit Frosch in der Hose?
Der kleine mit den Dreadlocks, der seine Gurken besingt („Jetzt hab ich zwei Gurken“)?
Oder doch Alfalfas singenden Auftritt beim Talentwettbewerb?
Oder, oder, oder???
Es wäre ja mal interessant zu erfahren, was die Schauspieler heute so machen. Ob sie immer noch genauso süß sind? Wahrscheinlicht nicht.
Ach ja! Ich könnte eigentlich den Film demnächst mal wieder gucken! (wenn wieder schlechteres Wetter ist)

Freitag, 7. Juni 2013

Ali Shaw - Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

 http://www.script5.de/_cover/628/978_3_8390_0131_8.jpg
(398 Seiten)

Kommen wir nun zu dem Roman, der vielleicht der Wichtigste in diesem Blog ist. Ohne "Das Mädchen mit den gläsernen Füßen" wäre mir vielleicht nie die Idee gekommen in einem Blog zu schreiben.
Diejenigen unter euch, die dieses Buch kennen, werden sich wahrscheinlich fragen: "Warum ausgerechnet dieses Buch?" Ganz einfach. Dieses Buch war enttäuschend schlecht. Selten hat mir ein Buch so wenig zugesagt.
Und dabei sieht es so bezaubernd aus! Ganz zu schweigen von dem silbernen Schnitt!

Nachdem ich es aus hatte, war ich so fassungslos, dass ich mir erst mal im Internet Rezensionen dazu durchlesen musste. Ich hatte das Bedürfnis zu erfahren, wie andere Leute darüber denken. Und siehe da: Die ersten waren alle hellauf begeistert! (-??-) Dieses Buch sei etwas ganz Einmaliges, etwas ganz Besonderes. (Ja, ganz einmalig und besonders schlecht.)
Dann aber habe ich eine Rezension (in einem Blog!) gefunden, die meiner Feder hätte entsprungen sein können. Da hatte jemand genau dieselben Gedanken wie ich! Ich gebe zu, ich genoss die Bestätigung :-)

Wie sich herausstellte, war über das ein oder andere Buch, das ich gelesen habe, eine Rezension geschrieben worden, die ebenfalls genau meine Meinung wiederspiegelt. Also habe ich mir den Blog mal genauer angesehen. Und dabei musste ich feststellen: "Das will ich auch!" Blöd nur, dass ich eigentlich keine Lust hatte/habe, zu jedem Buch eine Rezension zu schreiben. Aber was dann?! ...  Das Ergebnis dieser Überlegung seht ihr hier!
Es dauerte nicht lange, bis ich in Gedanken meinen eigenen Blog fertiggestellt hatte. Also hieß es nur noch: Ran ans Werk und den Stift in die Hand genommen (ich schreibe meine Texte auf einem Block vor :-) )

Doch nun zu Ida, dem Mädchen mit den gläsernen Füßen.
Wer (aus welchem Grund auch immer), trotz meiner hiermit ausdrücklich niedergeschriebenen Warnung, immer noch vor hat, dieses Buch zu lesen, der sollte diesen Eintrag nicht weiter folgen. Denn, zum einen werde ich hier ausnahmsweise mehr auf den Inhalt eingehen als zuvor und zum anderen werde ich es jedem mies machen, der noch das geringste Interesse daran hat.

Zunächst möchte ich festhalten, dass eigentlich durchaus Potential in der Geschichte steckt. Doch leider scheint der Autor nicht im Stande gewesen zu sein, mehr daraus zu machen. So erfindet er wundersame Kreaturen, wie das Wesen, das alles was es erblickt, in reines Weiß verwandelt (nur eine Stelle am Hinterkopf ist blau, da sein Blick dort nicht hinreicht). Und wie habe ich mich in die Ochsenmotten verliebt, winzige Rinder mit bunten Flügeln! Aber was wird aus diesen Ideen gemacht? Nichts! Sie kommen zwischendurch immer mal wieder kurz vor und man fragt sich, was für eine Bedeutung sie für die Geschichte noch haben können. Die Antwort ist schlicht: gar keine. Es ist ja schön, dass es sie gibt, aber sie haben genauso wenig Sinn, wie die unzähligen Nebenpersonen, deren Geschichte kurz angeschnitten wird. Auch sie tragen eigentlich gar nicht zur Geschichte bei, aber wie schön, dass man z.B. weiß, dass die Frau von Midas bestem Freund irgendwann und irgendwo mal gestorben ist. Sowieso ist die Hälfte der Nebenpersonen schon tot und die andere Hälfte ziemlich merkwürdig. Ist aber ja auch eigentlich egal, da man eh nicht ansatzweise erfährt, was aus ihnen wird.
Zwischendurch dachte ich, dass der Autor wenigstens die Beziehung zwischen Midas und seinem Vater entwirren kann, aber auch hier... nicht so wirklich.

Worum es hier überhaupt geht? Ida verwandelt sich von den Füßen ausgehend zu Glas und sucht (nach einigen Startschwierigkeiten) Hilfe bei Midas und einigen Nebenpersonen, deren halbe Geschichte man dabei erfährt, die aber eigentlich unwichtig sind (s.o.). Sie verlieben sich ineinander, haben aber kaum noch Zeit. Für Idas Problem finden sie letztendlich aber keine Lösung und so wird sie ganz zu Glas und versinkt im Meer.
Es gab also nicht mal ein Happy End, was den bitteren Nachgeschmack, den dieses Buch hinterlassen hat, hätte mildern können.
Man weiß am Ende weder, warum sich Ida in Glas verwandelt, noch werden alle die anderen Fragen beantwortet, die man sich beim Lesen so stellt.

Es handelt sich um ein sehr melancholisches Buch und zudem neigt der Autor sehr zu Naturbeschreibungen. Doch das alleine macht keinen schlechten Roman. Hier war einfach nichts stimmig.

Ich habe bei einer Bücherauswahl selten so daneben gelegen. Wie konnte der zuständige Lektor nur zulassen, dass so ein unfertiges Buch veröffentlicht wird??

Lest es also lieber nicht.